Live-Ostsee-Seminar mit Praxistipps

Für alle, die große Ostseetörns in den Blick nehmen und darüber beim Labskaus 2023 berichten wollen, bietet sich dieses Webinar von  blauwasser.de mit Sönke Roever und Sebastian Wache an.

Wir treffen uns im Oskar-Gleier-Raum und sehen die online-live-Vorträge auf dem großen Fernseher an.

19. November, ab 9.30

Eine kurze Anmeldung unter  fahrten@byc.berlin wäre schön, aber auch so seid Ihr gerne gesehen, auch zu einzelnen Themen (z.B. Ostsee-Wetter oder Schärennavigation).

Wir klären mit der Gastronomie gerade noch, ob es ein Essen in der Mittagspause geben kann.

Vormittag

10-12 Uhr
Ausführliche Reviervorstellung: Informationen zu Anrainerstaaten, welche Ziele gibt es entlang der Küsten und wo lohnt es sich? Praxisnahe Tipps, auch zum Göta Kanal

12-13 Uhr
Ostsee-Wetter, Dipl.-Met. Sebastian Wache: Die Großwetterlage der Ostsee. Wann kann ich wo fahren und welches Wetter erwartet mich dort?

13-14 Uhr
Mittagspause


Nachmittag

14-15.30 Uhr

Planung, Ausrüstung, Leben unterwegs: Segel, Autopilot, Ankergeschirr, Beiboot, Sicherheit, Kommunikation, Energiemanagement, Wachrhythmen und Kosten


15.30-16.30    
Schärennavigation: In den Gewässern von Åland, Finnland, Norwegen und Schweden. Wie man sicher durch das Labyrinth aus tausend und einer Insel kommt.


19.11.2022, 19:00
Oskar-Gleier-Raum

Labskaus

Am 19.11.2022 laden wir Euch  ab 19:00 Uhr zu Fahrtensegler’s Labskaus  in den Oskar-Gleier-Raum ein. Labskaus ist unsere traditionelle Herbstveranstaltung, bei der wir auf die Reisen der vergangenen Saison zurückblicken. Es gibt die Verleihung der Fahrtenpreise des BYC, Berichte von mehreren interessanten Törns von BYC-Mitgliedern, Fotos, Pläneschmieden und Klönschnack. Und natürlich Labskaus.

Aber was ist eigentlich Labskaus? 
Um die Entstehungsgeschichte dieses Gerichts der Seefahrer und Matrosen wurde viel Seemannsgarn gesponnen. Erstmals erwähnt wurde es 1707 durch den englischen Satiriker Edward Ward: “He has sent the Fellow […] to the Devil, that first invented  Lobscouse.” Kommt der Name also aus dem Englischen und meinte in den Liverpooler Hafenspelunken „Speise für Flegel“? Oder setzte er sich aus den Begriffen Lappen (Fleischstück) und dem niederdeutschen Kaus (Schale) zusammen? Vielleicht kommt das Wort auch aus dem Norwegischen und bedeutet „leicht zu Kauendes“. Das lettische  labs kauss und das litauische labas kaušas  bedeuten jedenfalls beide „gute Schüssel“. Fest steht, dass Laubskaus in der Zeit der großen Segelschiffe entstand und überall an den Nord- und Ostseeküsten gegessen wurde, wo es Häfen, die Hanse und Seeleute gab. Die klassische Zubereitung besteht aus gepökeltem Rindfleisch, Kartoffeln, Zwiebeln und Speck, die mit eingelegten Roten Beeten, Salzgurken, Zwiebeln und Matjes und Stampfkartoffen zubereitet wird. Dazu reicht der Salzbuckel gern Rollmops, Spiegelei und Gewürzgurke.

Am 19.11. gibt es in der Clubgastronomie neben Labskaus (natürlich ohne Schiffszwieback und nur aus frischen Zutaten zubereitet) auch eine fleischlose Alternative.

Der Eintritt ist frei, das Gericht kostet 14,50 Euro. Bitte meldet Euch bei Frau Barth per email  geschaeftsstelle@byc.berlin oder Telefon +49 30 803 14 15 an und nennt Ihr auch Euren Menüwunsch.

Wir freuen uns auf einen stimmungs- und freudvollen Abend mit Euch!

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